Kongress

Die Zukunft heißt: Digitalisierung.

Dennoch sehen wir eine sehr unterschiedliche Bereitschaft, sich dieser Entwicklung mit Zuversicht zu stellen. Ausgerechnet Deutschland, an der Spitze technischer und wirtschaftlicher Leistungen, erweist sich zögerlich, ja ängstlich. Für unsere Zukunft könnte das gefährlich werden.

Wir sind angesichts dieser Situation der Meinung, nur eine nüchterne Debatte über Chancen und Risiken der notwendigen (und unvermeidlichen) Digitalisierung kann die Entwicklung in Deutschland verantwortungsvoll beschleunigen.

Der Gesellschaftliche Dialog Ethik & Digitalisierung stellt vor diesem Hintergrund die Möglichkeiten einer gesellschaftsverträglichen Steuerung der Digitalisierung in den Fokus und zur Diskussion.

Der neue Kongress adressiert nun nicht nur Vertreter aus dem staatlichen Bereich und der Privatwirtschaft, sondern bezieht bewusst Akteure aus der Zivilgesellschaft mit ein. Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl dem Wunsch nach einer zügigeren Umsetzung der unzähligen Digitalisierungsmaßnahmen Rechnung zu tragen, als auch die meist politischen und persönlichen Hemmnisse zu berücksichtigen.

Denn was offline gilt, stimmt auch beim Datenaustausch im Netz: Sicherheit, Souveränität und Freiheit sind zentrale Bedürfnisse der Bürger, denen allesamt nachgekommen werden muss. Dafür will der „Gesellschaftliche Dialog Ethik & Digitalisierung“ der Politik Handlungsanleitungen auf den Weg geben, um Bits, Bytes und Bots langfristig an die gesellschaftlichen Interessen und ethischen Vorstellungen zu binden.