Programm

8:15 - 9:00

Check-in, Begrüßung bei einem Kaffee oder Tee

9:00 - 10:00

Eröffnungsplenum

Eröffnungsplenum
(Raum: Theodor-Haubach-Saal + Videoübertragung in den Sälen 4 und 5-6)

  • Begrüßung & Moderation
    Dr. Johannes
    Ludewig,

    Vorsitzender des Beirates, Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy und Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

  • Diskutant
    Hans-Georg
    Engelke

    Staatssekretär im Bundesministerium des Innern
    (Quelle: BPA/Jesco Denzel)

  • Impuls
    Prof. Dr. Naika
    Foroutan,

    Professorin für „Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik“, Humboldt-Universität Berlin; stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
    Impulsvortrag:
    Was kommt angesichts der Flüchtlingsströme noch auf Europa zu?
     

     
  • Impuls
    Dr. Sebastian
    Muschter,

    Präsident (kommissarisch) Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin;
    Impulsvortrag: Verwaltung gefordert wie nie – und die Krise als Chance: Herausforderungen und praktische Lösungen ‚aus dem Auge des Sturmes‘

  • Diskutantin
    Solveigh
    Hieronimus

    Partnerin, McKinsey & Company
    Impuls: “Die neue Normalität” – Europa und die Flüchtlinge

  • Impuls
    Werner
    Gatzer,

    Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen;
    Impulsvortrag: Wie finanzieren wir das?

10:00 - 10:30

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

10:30 - 11:30

Parallel stattfindend: Zukunftsforum I & Best-Practice-Dialoge A.1 – A.4 & Zukunftswerkstatt I

Zukunftsforum I:
Der internationale Dialog: Was machen andere anders und/oder besser als wir? Können auch andere etwas von uns lernen?

(60 Min.; Raum: Theodor-Haubach-Saal; Handlungsfelder: Integrationsmanagement & ordnungspolitischer Rahmen)

Blick in andere Länder, Bearbeitung der Asylverfahren, Rechtsstufen bei Abschiebungsfragen, Wie sollte man das Verfahren der Rechtsmittel verkürzen und vereinfachen?

  • Moderation
    Solveigh
    Hieronimus,

    Partnerin, McKinsey & Company

  • Roland
    Spengler,

    Programm Manager Taskforce Asyl und Migration, Atos IT Solutions and Services GmbH

  • Volker
    Stich,

    stellvertretender Bundesvorsitzender, dbb beamtenbund und tarifunion

  • Dr. Georg
    Thiel,

    stv. Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

  • Romain
    Jeannottat,

    Vizedirektor Planung und Ressourcen, Staatssekretariat für Migration, Schweiz

Best-Practice-Dialoge A.1 – A.4

Best-Practice-Dialog A.1a

(30 Min.; Raum: Saal 1)

Integrationsagenturen – optimale Verzahnung von Strukturen und Prozessen
Die gelingende Integration der in Deutschland bleibenden Menschen erfordert ein eng verzahntes Vorgehen von zahlreichen regionalen Akteuren. Entlang eines Prozessmodells zur Integration in die Gesellschaft skizzieren wir ein organisationales Konzept für ein verzahntes Vorgehen auf regionaler Ebene.

veranstaltet durch:

  • René
    Ruschmeier,

    Bereichsleiter/Principal, Kienbaum Management Consultants GmbH

Best-Practice-Dialog A.1b

(30 Min.; Raum: Saal 1)

Integration in den Arbeitsmarkt: Schaffen wir das zusammen?
Integration ist kein Automatismus wenn es darum geht, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu bringen. Zentrum des Dialogs sind Erfahrungen der Beteiligten, neue Ansätze und offene Herausforderungen. In der Diskussion geht es um die Übertragbarkeit von Lösungen und wichtige Erfolgsfaktoren.

veranstaltet durch:

  • Heinrich
    Rentmeister,

    Partner and Managing Director, Leiter Praxisgruppe Public Sector Deutschland, The Boston Consulting Group GmbH

  • * Michael
    van der Cammen,

    Bereichsleitung Migration und Flüchtlinge, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

Best-Practice-Dialog A.2a

(30 Min.; Raum: Saal 2)

Fallstricke des Vergaberechts im Zusammenhang mit Leistungen an Flüchtlinge: Ein Überblick zur praktischen Umsetzung
Fragestellungen mit Bezug zur Flüchtlingskrise dominieren das Vergaberecht. Wir stellen die einschlägigen Vorschriften vor, geben Hinweise und Praxistipps – mit der Zielvorstellung bedarfsgerechter, zügiger, aber vor allem rechtssicherer Beschaffungen zur Bewältigung der Problemlage.

veranstaltet durch:

  • Andreas
    Haak,

    Partner, Head of Competition, EU and Trade; Fachanwalt im Vergaberecht, Taylor Wessing Rechtsanwälte

Best-Practice-Dialog A.2b

(30 Min.; Raum: Saal 2)

Beschaffung in Krisenzeiten: Sekundenschnell dezentrale Probleme lösen, sekundenschnell zentrale Kontrolle schaffen
100 Kühlschränke, binnen 4 Tagen, auf die grüne Wiese. Dieser Adhoc-Charakter stellt die öffentliche Beschaffung vor extreme Herausforderungen. Ist Transparenz und Kontrolle noch praktisch leistbar? Mit Live-Demo.

veranstaltet durch:

  • Dr. Bernd
    Schönwälder,

    Vorstand Markt und Vertrieb, Mercateo AG

Best-Practice-Dialog A.3a

(30 Min.; Raum: Saal 3)

Alarmierungssoftware: IT-gestützte Sicherheit am Arbeitsplatz vom PC oder mobil per App
Auch an die Mitarbeiter muss gedacht werden, welche die Herausforderungen bewältigen müssen. IT-gestützte Sicherheit am Arbeitsplatz, welche schnelle Hilfe von nebenan garantiert, wenn es notwendig wird. Einfach in der Anwendung, schnell und kostengünstig in der Integration.

veranstaltet durch:

  • Matthias
    Jaekel,

    Geschäftsführer, Stiller Alarm Deutschland GmbH

Best-Practice-Dialog A.3b

(30 Min.; Raum: Saal 3)

Einblick in die Arbeitsweise von Kommunen: Softwareeinsatz bei der Unterbringung von Asylbewerbern
Kommunen geraten bei der Unterbringung von Flüchtlingen organisatorisch an die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Eine Software, die einen kompakten Überblick zu verfügbaren und geplanten Unterkunftsmöglichkeiten bietet, kann Unterstützung leisten.

veranstaltet durch:

  • Otto
    Herget,

    Vertriebsleiter CAFM, N+P Informationssysteme GmbH

  • Silke
    Wagner,

    Consultant CAFM, N+P Informationssysteme GmbH

Best-Practice-Dialog A.4a

(30 Min.; Raum: Saal 4)

Digitalisierung nutzen: Wie vernetzte Prozesse und Abläufe helfen können - von der medizinischen Versorgung bis zur sozialen Integration
> Intelligente, mobile Konzepte für die Versorgung im Erstaufnahmezentrum.
> Flexible Lösungen für Telemedizin, Video-Dolmetschen und Vernetzung unterstützen Ärzte, Pfleger und Ehrenamtliche in Ihrem Einsatz.

veranstaltet durch:

  • Ekkehard
    Laste,

    Vertriebsleiter Öffentlicher Auftraggeber, Cisco Systems GmbH

Best-Practice-Dialog A.4b

(30 Min.; Raum: Saal 4)

Digitalisierung in Migrations- und Integrationsprozessen: Chancen nutzen, Handlungsfähigkeit von Verwaltung und IT stärken
Die aktuellen Herausforderungen, wie sie um die Themen Registrierung, Unterbringung, Asylantragsverfahren und Integration bestehen, erfordern eine kontrollierte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Moderne IT soll dabei die Umsetzung von Digitalisierungspotenzialen ermöglichen.

veranstaltet durch:

  • Thomas
    Diefenbach,

    Senior Manager, Public Services; Sopra Steria Consulting

  • Ronald
    de Jonge,

    Senior Manager Public Services; Sopra Steria Consulting

Zukunftswerkstatt I

Zukunftswerkstatt I
Wir schaffen das – nur mit gutem Projektmanagement
Die Idee eines umfassenden Wissensmanagements für einen erleichterten Erfahrungstransfer und Optimierungspotentiale sowie die Notwendigkeit eines Masterplans in Verbindung mit einem Governancekonzept für die Flüchtlingshilfe werden auf der Grundlage von best practices diskutiert.

(60 Min.; Raum: Saal 5-6)

veranstaltet durch:

  • Moderation
    Norman
    Heydenreich,

    Hauptstadtrepräsentant, GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.

  • Dr. Uli
    Glaser,

    Referent für Jugend, Familie und Soziales, Stabsstelle "Bürgerschaftliches Engagement und 'Corporate Citizenship' ", Stadt Nürnberg

  • Wolfgang
    Sauer,

    Projektmanager, Landkreis Hameln-Pyrmont

11:35 - 13:00

Plenum am Mittag

Das Plenum am Mittag:
„Wie schaffen wir das?“ – eine erste Bilanz beim BAMF und der BA

  1. Keynote (25 Min.): Frank-J. Weise
  2. Anschließend: Dr. Johannes Ludewig nimmt Frank-J. Weise ins "Kreuzverhör"
  3. mit Fragen und Antworten von Teilnehmern des Kongresses (vor allem von Vertretern aus Kommunen)

(Raum: Theodor-Haubach-Saal + Videoübertragung in den Sälen 4 und 5-6)

  • Keynote
    Frank-J.
    Weise,

    Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge; Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

  • Dr. Johannes
    Ludewig,

    Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates, Vorsitzender des Beirates der Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy

13:00 - 14:00

Mittagspause

14:00 - 15:00

Parallel stattfindend: Zukunftsforum II & Best-Practice-Dialoge B.1 – B.4 & Zukunftswerkstatt II

Zukunftsforum II:
Weichenstellung erfolgreicher Integration: Sprache, Unterbringung, Personalbedarf, Regeln, bürgerschaftliches Engagement & Teilhabe (Best-Practices und Voraussetzungen)

(60 Min.; Raum: Theodor-Haubach-Saal; Handlungsfelder: Integrationsmanagement & ordnungspolitischer Rahmen)

  • Moderation
    Jürgen
    Zurheide

    Westdeutscher Rundfunk

  • Diskutantin
    Prof. Dr. Naika
    Foroutan

    Stellvertretende Institutsdirektorin; Leiterin des BIM-Arbeitsbereichs "Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik", Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)

  • Markus
    Lehrmann,

    Stadtplaner und Leiter der Projektgruppe zum Thema Wohnraum und Flüchtlingsunterbringung, Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK)

  • René
    Ruschmeier,

    Bereichsleiter/Principal, Kienbaum Management Consultants GmbH

  • Dr. Matthias
    Schuster,

    Sprecher der Geschäftsleitung, Vivento, Deutsche Telekom AG

  • Pindie
    Stephen,

    Senior Migrant Training Specialist/Integration Focal Point, Internationale Organisation für Migration (IOM)

  • Klaus
    Wiswe,

    Landrat des Landkreises Celle und Präsident des Niedersächsischen Landkreistages (Foto: Ralf Müller)

Best-Practice-Dialoge B.1 – B.4

Best-Practice-Dialog B.1a

(30 Min.; Raum: Saal 1)

Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeitsmarkt – die Hamburger Anlaufstelle W.I.R und ein Blick nach Skandinavien
Wie können gemeinsame Beratungs- und Vermittlungsangebote unter einem Dach aussehen, um Flüchtlinge zügig in Ausbildung und Arbeit zu bringen? Das Hamburger Beispiel „W.I.R“ (Work and Integration for Refugees) und ein Blick zu unseren skandinavischen Nachbarn geben Einblick und Inspiration.

veranstaltet durch:

  • Angela
    Köllner,

    Senior Market Manager, Ramboll Management Consulting GmbH

  • Florian
    Krins,

    Projektleitung „Make it in Hamburg!”, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Best-Practice-Dialog B.1b

(30 Min.; Raum: Saal 1)

Empfangen – profilen – weiterbetreuen. Ein Praxisbericht auf Basis von 1.500 Fällen.
Experten von drei großen Bildungsträgern berichten und diskutieren über die Erfahrungen und Empfehlungen bei der Arbeit mit Flüchtlingen. Sie setzen auf eine Kombination aus persönlicher Beratung und der webbasierten JobIMPULS Methode.
 
Das Integrationskonzept gliedert sich in drei Phasen:
(1) Möglichkeiten erkennen.
(2) Lösungswege finden.
(3) Berufliche und gesellschaftliche Integration konsequent umsetzen.
 
Dieser Dialog gibt Einblicke in die praktischen Erfahrungen der Akademie Überlingen GmbH, der GFN AG und der Softdoor GmbH. Die mehrsprachige JobIMPULS Methode der Jobnet.AG unterstützt dabei sowohl direkt die Berater als auch die Geflüchteten. Die modularen Lösungsansätze unterstützen Kommunen, Agenturen, Jobcenter und Helferorganisationen. Dies gelingt mit erprobten und standardisierten Konzepten auch für Großprojekte.

veranstaltet durch:

  • Referent
    Tobias
    Schönfeld

    Bereichsleiter gesundheitsorientierte Arbeitsmarktintegration, Akademie Überlingen GmbH

  • Referent
    Dr. Christoph
    Wesselmann

    Vorstand, Jobnet.AG

Best-Practice-Dialog B.2a

(30 Min.; Raum: Saal 2)

Ganzheitliches Flüchtlingsmanagement: in drei Monaten bereit!
In einer 360 Grad-Drehscheibe von Registrierung über Identifikation und Integration bis ggf. zur sicheren Heimkehr werden plakativ 2-3 konkrete Zooms für das mittel- bis langfristige Fallmanagement mit Outcome-Management aufgezeigt.

veranstaltet durch:

  • Diskutant
    Dr. Lothar
    Mackert

    Leiter Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst, IBM Deutschland GmbH

  • Referent
    Uwe G.
    Becking,

    Direktor - Leiter Strategische Geschäftsentwicklung Soziale Sicherheit, IBM Deutschland GmbH

Best-Practice-Dialog B.2b

(30 Min.; Raum: Saal 2)

Der Blick in die Praxis: Integration von Flüchtlingen in die Unternehmen
In dem Workshop will die DGFP an Beispielen aus der Praxis die Erfolgshebel für eine erfolgreiche Integration Geflüchteter in die Unternehmen beleuchten, aber auch die Probleme aufzeigen, vor denen die Betriebe stehen.

veranstaltet durch:

  • Katharina
    Heuer,

    Geschäftsführerin, Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

  • Christian
    Lorenz,

    Leiter Hauptstadtbüro, Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.

Best-Practice-Dialog B.3a

(30 Min.; Raum: Saal 3)

Kommunale Bezahlkarte: Effiziente Leistungserbringung und allokative Effizienz
Staatliche Leistungserbringung muss mit möglichst geringem Aufwand und hoher Budgeteffizienz funktionieren. Der Vortrag zeigt u.a., wie durch technische Verfahren Leistungen besser bei Bedürftigen ankommen und die Integration unterstützen.

veranstaltet durch:

  • George
    Wyrwoll,

    Unternehmens-
    kommunikation und Regierungs-
    beziehungen, Sodexo Pass GmbH

Best-Practice-Dialog B.3b

(30 Min.; Raum: Saal 3)

Kindergärten – Asylbewerberunterkünfte – Sozialer Wohnungsbau: Aus vergangenen Engpässen für heutige und künftige lernen
Kurzfristiger Raumbedarf des öffentlichen Sektors. Wirksame Konzepte und nachhaltige Lösungen. Modulare Systeme als flexible, schnelle und nachhaltige Alternative.

veranstaltet durch:

  • Angèle
    Brucker,

    Senior Vice President Global Sales and Marketing, Algeco Scotsman

Best-Practice-Dialog B.4a

(30 Min.; Raum: Saal 4)

Flüchtlingsmanagement: föderales Dilemma oder Chance?
Dateninseln und starre Prozesse behindern Behörden und Organisationen bei dem Management der Flüchtlingsströme. In diesem Beitrag zeigt Microsoft einen Lösungsansatz auf, der zielführend ist und schnell dazu beitragen kann, die Situation rund um das Flüchtlingsmanagement zu verbessern.

veranstaltet durch:

  • Minh
    Chung,

    Sales Executive Dynamics CRM, Public Sector; Microsoft Deutschland GmbH

  • Peter
    Krause,

    Technischer Lösungsberater für den öffentlichen Sektor, Microsoft Deutschland GmbH

Zukunftswerkstatt II

Zukunftswerkstatt II
Verbesserungen der Abschiebungspraxis
Der Workshop bietet Analysen zu praktischen und rechtlichen Problemen und Lösungsmöglichkeiten bei der Abschiebung.

(60 Min.; Raum: Saal 5-6)

veranstaltet durch:

  • Univ.-Prof. Dr. Wolfgang
    Weiß,

    Universitätsprofessor / Senior Fellow, Deutsches Forschungsinstitut für Öffentliche Verwaltung Speyer

  • Ministerialrat Dr. Christian
    Klos,

    Beauftragter für Rückführung, Bundesministerium des Innern

  • Clemens
    Kurzidem,

    Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

  • Ernst G.
    Walter,

    Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft

15:00 - 15:30

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

15:30 - 16:30

Parallel stattfindend: Zukunftsforum III & Best-Practice-Dialoge C.1 – C.4 & Zukunftswerkstatt III

Zukunftsforum III
Arbeitsmarkt und Bildung: Wie stellen wir unsere neuen Mitbürger schnell auf eigene Füße?

(60 Min.; Raum: Theodor-Haubach-Saal; Handlungsfeld: Zivilgesellschaft)

  • Moderation
    Heinrich
    Rentmeister,

    Partner and Managing Director, Leiter Praxisgruppe Public Sector Deutschland, The Boston Consulting Group

  • * Michael
    van der Cammen,

    Bereichsleitung Migration und Flüchtlinge, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

  • Eva M.
    Welskop-Deffaa,

    Mitglied im Bundesvorstand, ver.di

  • Friederike
    Hesse,

    Leiterin Personal Dussmann Group, Dussmann Stiftung & Co. KGaA

  • Miriam
    Koch,

    Flüchtlingsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf

  • Dr. Christian
    Müller,

    Direktor der Abteilung Strategie, DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

  • Jan-Gerd
    Kröger,

    Präses der Handwerkskammer Bremen

Best-Practice-Dialog C.1 – C.4

Best-Practice-Dialog C.1a

(30 Min.; Raum: Saal 1)

Von der "Unterbringung" zum "Wohnen" – neue Aufgaben und Regeln für Baugenehmigungspraxis und Stadtplanung
> Hilfe vom Gesetzgeber? Neue Regelungen im BauGB und Ordnungsrecht in der praktischen Anwendung
> Von der "Unterbringung" zum "Wohnen"
> Herausforderung "bezahlbares Wohnen" – nicht nur für Flüchtlinge

veranstaltet durch:

  • Dr. Sigrid
    Wienhues,

    Partnerin, Fachanwältin für Verwaltungsrecht, Graf von Westphalen

Best-Practice-Dialog C.1b

(30 Min.; Raum: Saal 1)

Prozesse in der Flüchtlingskrise: So meistern soziale Einrichtungen den Flüchtlingsandrang. Ein Erfahrungsbericht von Tamaja und dem Sprach-Tandem Potsdam.
Wir werfen gemeinsam einen Blick darauf, wie Prozesse als Grundlage für die nachhaltige und erfolgreiche Sozialarbeit dienen und welche Vorteile sich durch die Einhaltung eines prozessorientierten Ansatzes für soziale Einrichtungen und die Flüchtlinge selbst ergeben.

veranstaltet durch:

  • Ines
    Eppinger,

    Sozialmarketing und Öffentlichkeitsarbeit, Sprach-Tandem Potsdam

  • Rainer
    Kürvers,

    Organisationsentwicklung, TAMAJA Soziale Dienstleistungen GmbH

  • Daniel
    Marques,

    Senior Sales Manager, Signavio GmbH

Best-Practice-Dialog C.2a

(30 Min.; Raum: Saal 2)

Digital koordinierte Flüchtlingshilfe
Um eine übergreifenden Koordination von Hilfsgesuchen und –angeboten besser zu bewerkstelligen, haben die Berliner Unternehmen ]init[ AG und polidia GmbH die kostenlose Mittler-Plattform *bringt-zusammen.de entwickelt.

veranstaltet durch:

  • Julia
    Kleber,

    E-Partizipations- management, Kommunale Fachberatung, Mediatorin und Moderatorin; polidia GmbH

Best-Practice-Dialog C.2b

(30 Min.; Raum: Saal 2)

Die Stadt als starke Gemeinschaft
Mit Aktionstagen vielfältige Projekte umsetzen und Raum für Begegnung, wertschätzende Beziehungen und Integration schaffen.

Ein Aktionstag setzt einen nachhaltigen Aktivierungs-impuls für die gesamte Stadt. Die Wirtschaft, gemeinnützige Einrichtungen und alle Menschen (Kinder, Jugendliche, Eltern & Lehrer, Flüchtlinge & Migranten, Senioren, etc.) handeln gemeinsam für das Gemeinwohl – es entsteht Raum und Zeit für gelebte Gemeinschaft.

veranstaltet durch:

  • Lutz
    Leßmann,

    Geschäftsführer Planetvalue gemeinnützige GmbH

Best-Practice-Dialog C.3a

(30 Min.; Raum: Saal 3)

Fundierte Erstanalyse in der Flüchtlingsarbeit
Die große Zahl anerkannter Flüchtlinge und die damit rapide steigenden Neuanträge im SGB II verlangen nach neuen Prozessen. Erschwerend kommt die Sprachproblematik hinzu. Die dauerhafte Integration von Flüchtlingen in Arbeit stellt alle Akteure (JC, AA, Wirtschaft und freie Träger) vor neue Herausforderungen. In den vergangenen Jahren entwickelte Prozesse und Konzepte sind nur begrenzt auf die neue Situation anwendbar. L&D Support reagiert darauf mit dem mehrsprachige Kompetenzmessverfahren „InCheck“ für die Analyse von Flüchtlingen hinsichtlich Bildung, Beruf und persönlicher Balance.

veranstaltet durch:

  • Michael
    Haß,

    Geschäftsführung, L&D Support GmbH

  • Diana
    Coerdt,

    Projektleiterin, L&D Support GmbH

Best-Practice-Dialog C.3b

(30 Min.)

Partizipation von Flüchtlingen in der kommunalen Entwicklungspolitik
Ein Zusammendenken der Themen Flucht und Entwicklungspolitik bringt positive Auswirkungen mit sich. Wir legen besonderen Wert darauf, eine Überlastung der Kommunen zu vermeiden und ihre Interessen sowie die der Flüchtlinge zu berücksichtigen.

veranstaltet durch:

  • Kevin
    Borchers,

    Servicestelle Kommunen in der Einen Welt der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH

Zukunftswerkstatt III

Zukunftswerkstatt III
Integrationsmanagement in Kommunen

Gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren wir unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie Integration organisiert sein muss und entwickeln gemeinsam die Erfolgsfaktoren eines effektiven Integrationsmanagements. Denn klar ist, dass die erfolgreiche Integration von Flüchtlingen mit Aufenthaltsperspektive eine zentrale Herausforderung unserer Gesellschaft ist. Gute kommunale Integrationskonzepte gibt es viele – bislang haben sie vielerorts für sichtbare Verbesserung gesorgt. Doch sind sie auch in der Lage, den aktuellen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen?


Inklusive der Vorstellung: Die Welcome-App-Germany ist ein Multiplattform-System zur Orientierung und Integration von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland.
Allgemeine Informationen über Asyl, Beratung, Alltagsleben und Notfallsituationen werden kombiniert mit validen lokalen Ansprechpartnern zu allen Themenfeldern. Die Software steht in den wichtigsten Herkunftssprachen wie Arabisch und Persisch. Sie ist kostenlos und für Android, iOS und Windows verfügbar über die entsprechenden Stores. Für Berater, Helfer und Behörden gibt es eine Lösung für den Desktop-PC und Terminals – hier natürlich auch in Deutsch.

(60 Min.; Raum: Studio)

veranstaltet durch:

Gast:

  • Matthias
    Kreutzer,

    Referent im Geschäftsbereich Beratung & Vergleiche, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)

  • Andreas
    Pamp,

    Referent im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)

  • Matthias
    Wieliki,

    Referent Programmbereich Personalmanagement, Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)

  • Referentin
    Peggy
    Reuter-Heinrich

    Geschäftsführerin und Leitung der Design-Unit der Heinrich & Reuter-Solutions GmbH

16:35 - 17:30

Abschlussplenum

Abschlussplenum und Lehren aus dem Tag: Flüchtlingskrise als Weckruf für Politik & Gesellschaft?
(Föderalismusreform III, Entwicklungshilfe, Außenpolitik etc.)

(Raum: Theodor-Haubach-Saal + Videoübertragung in den Sälen 4 und 5-6)

  • Dr. Klaus
    von Dohnanyi,

    Vorsitzender des Beirates, Wegweiser Media & Conferences GmbH Berlin

  • Peter
    Altmaier,

    Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben; Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung
    (Foto/Freisteller: Bundesregierung/Kugler)

17:30 - 18:00

Im Anschluss: individueller Gedankenaustausch und Ausklang des Kongresses