Die Verwaltungsmodernisierung war und ist Gegenstand zahlreicher politischer Programme, Publikationen und Veranstaltungen. Warum bedarf es eines „Reformkongresses Öffentliche Verwaltungen“? Er verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen der öffentlichen Hand mit konkreten Lösungsansätzen zu verbinden. Dabei schauen wir auf übertragbare Erfolgsbeispiele aus dem Ausland, aus der Wirtschaft und aus vergleichbaren Gebietskörperschaften.
Angesichts hoher Schuldenquoten und durch die Einführung der Schuldenbremse auf Bundes- und Landesebene zeichnen sich harte Sparmaßnahmen ab, die fast alle Gebietskörperschaften in Deutschland betreffen werden. Zugleich sorgt auch der demographische Wandel für erheblichen Anpassungs- und Finanzierungsdruck. Demgegenüber stehen bisher weitgehend ungenutzte Potenziale wie etwa wirksame Steuerungs- und Kontrollmechanismen, kontinuierliche Leistungsvergleiche oder auch konsequente Standardisierungs- und Vernetzungsmodelle.
Es stellt sich die Frage, ob Politik und Verwaltungen willens und in der Lage sind, strukturelle Probleme und deren Ursachen zu erkennen und langfristig zu lösen. Insgesamt haben wir sechs zentrale Themenfelder ausgemacht, die aktuell die großen Herausforderungen für Staat und Verwaltung darstellen. Der Reformkongress 2012 bietet als neues Format eine ideale Plattform, um mit Experten über konkrete Lösungsansätze zu diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Der Reformkongress 2012 ist Teil des Gesamtkonzeptes „Verwaltungsmodernisierung 2012“.
Profitieren Sie auch von den umfassenden Beteiligungsmöglichkeiten der Studie und des Jahrbuchs, die zeitgleich mit dem Reformkongress erscheinen.

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