Der Gesundheitsmarkt ist der wichtigste Wachstums- und Beschäftigungssektor in Deutschland“, heißt es im Koalitionsvertrag. Das deutsche Gesundheitswesen soll innovationsfreundlich, leistungsgerecht und demografiefest gestaltet werden. Ein hehres Ziel bedenkt man, dass es trotz großer Ankündigungen nicht einmal gelungen ist, die Vision einer flächendeckenden Telematikinfrastruktur zu realisieren und deren praktische Vorteile Leistungserbringern und Kostenträgern transparent zu vermitteln. Das Streben nach Effizienz und Kostenoptimierung im Gesundheitssektor steht vor den konkreten Herausforderungen Prozesse zu optimieren und die Möglichkeiten von innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien besser zu nutzen.
In diesem Kontext behandelt der 5. Gesundheitsökonomische Kongress „Prozessoptimierung, eHealth & Vernetzung“ aktuelle Themen interdisziplinär auf höchstem Niveau. Führende Vertreter der Industrie, der Politik, der Wissenschaft und des Gesundheitswesens diskutieren zentrale strategische Fragen kontrovers:
In spezifischen Workshops werden unter anderen folgende Themen praxisnah beleuchtet:
Für die Initiierung der konstruktiven Dialoge konnten herausragende Referenten (u. a. Prof. Dr. Kuno Winn, Hartmannbund; Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke, TU Berlin; Hans-Peter Bursig, ZVEI e. V.) gewonnen werden. Einen Einblick in die gesundheitsökonomischen und technologischen Strategien des europäischen Auslands gewährt der General Director des Health Insurance Institute of Slovenia Samo Fakin.
Kooperationspartner des Kongress auf Verbandsseite sind der Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI), der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) sowie Hartmannbund und Verband der Krankenhausdirektoren.
Weitere Informationen unter: www.zukunft-der-medizin.de
Diesen und weiteren Themen widmet sich auch das dieshährige Monitoring "eHealth & Gesundheitswirtschaft" anhand der Befragung von Krankenhäusern, Krankenversicherungen und Ärzten sowie einer Auswahl von Experten des Gesundheitssystems. Gegenwärtig läuft die Feldphase, die Ergebnisse werden im Jahrbuch „eHealth & Gesundheitswirtschaft 2010" veröffentlicht und am 17. Juni auf dem Kongress in Berlin vorgestellt.