Deutsche Behörden sehen bei Digitalisierung und IT-Sicherheit weiterhin großen Handlungsbedarf. Zentrale Koordination gefordert: Pressemitteilung zur deutschlandweiten Studie "Zukunftspanel Staat & Verwaltung 2017"

Mittwoch, Juni 7, 2017

 

Bei Digitalisierung und IT-Sicherheit sehen deutsche Behörden weiterhin großen Handlungsbedarf, wenngleich Fortschritte erkennbar sind. Dabei ist laut den Chefs der öffentlichen Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen vor allem auch die Politik gefordert. Von der künftigen Bundesregierung wünschen sich 40 Prozent eine stärkere Standardisierung und einheitliche Vorgaben in diesem Bereich, es folgen mit je knapp 29 Prozent die Forderung nach besserer personeller und budgetärer Ausstattung sowie eine bessere Koordination zwischen den Verwaltungsebenen zur Schaffung gemeinsamer IT-Lösungen. Eine Mehrheit befürwortet es, die Aufgabe der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung einer zentralen Leitung zu übertragen.

Dies sind Ergebnisse der deutschlandweiten Studie „Zukunftspanel Staat & Verwaltung 2017“.

Die vollständige Pressemitteilung der deutschlandweiten Studie „Zukunftspanel Staat & Verwaltung 2017“ finden Sie hier.

Die Studie wurde von der Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy und der Hertie School of Governance durchgeführt. Befragt wurden auch 2017 über 1.300 Verwaltungen aus Bund, Ländern, Landkreisen und Städten/Gemeinden (ab 20.000 Einwohnern) im Vorfeld des 5. Zukunftskongresses Staat & Verwaltung unter Schirmherrrschaft des Bundesministers des Innern Dr. Thomas de Maizière (www.zukunftskongress.info).