Monitoring Öffentliches Auftragswesen Deutschland 2016/17

Die jährliche deutschlandweite Studie im Umfeld der Beschaffungskonferenz.

Das öffentliche Auftragswesen in Deutschland stellt mit einem geschätzten Volumen zwischen 300 und 400 Milliarden Euro jährlich – belastbare Zahlen liegen weiterhin nicht vor – einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Gleichzeitig erfährt es in Zeiten der Digitalisierung, der Novellierung (vergabe-)rechtlicher Rahmenbedingungen auf EU-, Bundes- und Landesebene einen weitreichenden Wandel. Begleitet wird dieser von dem Ziel, das öffentliche Auftragswesen effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher zu gestalten, um Bürokratieaufwand und -kosten auf Seiten der Vergabestellen und Unternehmen zu begrenzen. Ein oft schwieriger Spagat, wie sich in der Umsetzung häufig zeigt.

Die seit 1997 jährlich stattfindende „Beschaffungskonferenz“ nimmt diese Aspekte als zentrale Weiterbildungsveranstaltung rund um die Themen Vergaberecht, Prozessoptimierung in Einkauf und Logistik sowie E-Procurement unter hoher politischer Beteiligung (2015 u. a. mit den Staatssekretären Uwe Beckmeyer, BMWI; Werner Gatzer, BMF; Rainer Bomba, BMVI und Florian Pronold, BMUB) praxisnah in ihr strategisches Visier.

Das „Monitoring öffentliches Auftragswesen Deutschland 2016/17“ unterlegt diese Bereiche mit verlässlichen Zahlen und liefert damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des öffentlichen Auftragswesens. Aufgrund der jährlichen Erhebung könnten Trends und Veränderungen identifiziert und veranschaulicht werden.

Identifizierung des Marktvolumens öffentlicher Aufträge in Bund, Ländern, Landkreisen und Städten, der wichtigsten Wachstumsfelder sowie des Verfahrens bei Vergabestellen und Unternehmen Analyse des Verfahrensaufwandes und der Prozesskosten: Wie effizient sind unsere Landesvergabegesetze und -regelungen im Vergleich? Wie ist das öffentliche Vergabewesen in Relation zur Privatwirtschaft aufgestellt? E-Procurement:
Ermittlung des
Durchdringungs- und Nutzungsgrades

digitaler Technologien in den einzelnen
Phasen des Vergabeprozesses – auch im Hinblick auf Prozess-
optimierung und
Verfahrensaufwand
Potenziale einer verbesserten strategischen Steuerung und für die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern: Identifizierung der Haupthandlungsfelder für ein leistungsfähiges, wirtschaftliches und transparentes Vergabewesen