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Stillstand oder Aufbruch - verpasst Deutschland den technologischen Anschluss?
Die Gesundheitsversorgung in Deutschland rückt nicht zuletzt bedingt durch die Folgen der Wirtschaftskrise und die damit verbundene Verschlechterung der Einnahmesituation (bei gleichzeitig weiter steigenden Ausgaben!) wieder in das Zentrum der öffentlichen Diskussionen. Die Koalition aus CDU, CSU und FDP hat sich dabei zum Ziel gesetzt, dass das deutsche Gesundheitswesen innovationsfreundlich, leistungsgerecht und demografiefest gestaltet werden soll. „Der Gesundheitsmarkt ist der wichtigste Wachstums- und Beschäftigungssektor in Deutschland“, heißt es im Koalitionsvertrag.
Dabei ist es in Deutschland trotz großer Ankündigungen bisher nicht einmal gelungen, die Vision einer flächendeckenden Telematikinfrastruktur umzusetzen und deren Geschäftsmodellen, die zugleich Einsparpotenziale in sich bergen – Leistungserbringern und Kostenträgern so zu vermitteln, dass daraus eine neue Dynamik im Interesse der Patienten, der Selbstverwaltung und auch der Wirtschaft entstehen kann.
Vor diesem Hintergrund forcierte der 5. Gesundheitsökonomische Kongress den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Gesundheitssektor und suchte nach Wegen, wie die Möglichkeiten von Prozessoptimierung, eHealth und Vernetzung nun tatsächlich ihren Nutzen für Wirtschaftlichkeit, Qualität und Transparenz im Gesundheitssektor bewirken können.
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