Programm

9:00 - 10:30

Plenum

Eröffnungsplenum
 
90 Min. / Alle Handlungsfelder / Theodor-Haubach-Saal ( & Videoübertragung in den Sälen 4 - 6)
 

Moderation

Dr. Johannes Ludewig

Vorsitzender des Beirates der Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrates

     
Begrüßung

 

 

  Impuls: Asylverfahren
  und Integration 
- Lagebild und Ausblick

 

Vorstellung der Studie:  Städte und Gemeinden in der Flüchtlingspolitik. Welche Probleme gibt es - und wie  kann man sie lösen?

Impuls: Flüchtlingsintegration in Österreich
 

Hans-Georg Engelke
Staatssekretär im 
Bundesministerium
des Innern
Jutta Cordt
Präsidentin, Bundesamt
für Migration und
Flüchtlinge (BAMF)
Prof. Dr. Jörg Bogumil
Fakultät für Sozialwissenschaft
Lehrstuhl für Öffentliche 
Verwaltung, Stadt- und 
Regionalpolitik,
Ruhr-Universität Bochum
MMag. Dr. Susanne Raab
 Sektionsleitung Integration, 
Bundesministerium für Europa, 
Integration und Äußeres, 
Republik Österreich

anschließend gemeinsame Diskussion auch mit:

Einwurf & Überleitung zur Diskussion
Dr. Lothar Mackert
Leiter Geschäftsbereich Öffentlicher Dienst, IBM Deutschland GmbH

 

10:30 - 11:00

Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

11:00 - 12:15

Zukunftsforum I & II und Zukunftsdialog Z 1.1 (parallele Veranstaltungen)

Zukunftsforum I
 
75 Min. / Handlungsfelder 1 & 2: Ordnungspolitischer Rahmen und Integrationsmanagement / Theodor-Haubach-Saal
 
Im Blickpunkt I: Fazit und Perspektiven nach einem Jahr Integrationsgesetz (Schwerpunkt Aufgabenbereich BMI)
  • Integrationskurse und Orientierungskurse
  • Fordern wir genug? Sanktionen bei nicht erbrachten Integrationsleistungen
  • Wohnsitzzuweisung: Umsetzung der Länder (Benchmarking)
  • Wirkungskontrolle
  • Moderation
    Jürgen
    Zurheide

    Westdeutscher Rundfunk

  • Impuls
    Ulrich
    Weinbrenner

    Leiter des Stabes Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Integration, Bundesministerium des Innern

  • Diskutantin
    Petra
    Köpping

    Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (Bildcredit: Ronald Bonß)

  • Diskutant
    Dr. Andreas
    Hollstein

    Bürgermeister, Stadt Altena (Westf.)

Zukunftsforum II

75 Min. / Handlungsfeld 2: Integrationsmanagement / Saal 4 - 6

Interdisziplinäre und interkulturelle Strukturen und Organisationsmodelle für ein flexibles Flüchtlings- und Integrationsmanagement der Zukunft – Ein Erfahrungsaustausch zwischen Bund, Ländern und Kommunen
 
  • Organisationsfragen und Verantwortlichkeiten Bund/Länder
  • Flexible Organisationsmodelle in der Verwaltung vor dem Hintergrund schwankender Flüchtligszahlen
  • Interdisziplinarität
  • Interkulturalität
  • Kommunale Gesamtansätze
  • Moderation
    Thorsten
    Schramm

    Manager bei Partnerschaft Deutschland, PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH

  • Diskutantin
    Sandra
    Fuhr

    Fachplanerin, Kompetenzcenter Demokratie, Politikdialog, Stadt Abteilung Governance und Konflikt, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

  • Diskutant
    Mathias
    Hamann

    Leitung Notunterkünfte für Flüchtlinge, Berliner Stadtmission

  • Diskutant
    Oliver
    Kurz

    Leiter der Projektgruppe Asyl/Flüchtlinge, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Bundesagentur für Arbeit

  • Diskutant
    Sascha
    Langenbach

    Pressesprecher, Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten

  • Diskutant
    Dr. Matthias
    Schulze-Böing

    Amtsleiter Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration, Stadt Offenbach am Main

Zukunftsdialog Z 1.1
 
75 Min. / Handlungsfelder 2 & 3: Integrationsmanagement und Zivilgesellschaft / Saal 1
 
Arbeitswelt als Erfolgsmodell für Integration: Best-Practice im Umgang mit interkulturellen Schnittstellen in Ausbildung und Beruf
    • Best-Practices: Arbeitgeber, Arbeitnehmer (auch Geflüchtete), Arbeitgebervertretungen und Betriebsräte berichten
    • Moderation
      Dr. Eva
      Voß

      Managerin Diversity and Inclusiveness (Germany, Switzerland, Austria), Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

    • Diskutant
      Mahmoud
      Alabboud

      Geflüchteter (Februar 2015 aus Syrien), heute Trainee zum Chemielaboranten, Georg Oest Mineralölwerke

    • Diskutantin
      Christin
      Drüke

      Steuerberaterin, Managerin, Roever Broenner Susat Mazars GmbH & Co. KG

    • Diskutant
      Dietmar
      Metzger

      Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Business Development International, DEKRA Akademie GmbH

    • Stephan
      Richtzenhain

      Geschäftsführer, Simeonsbetriebe GmbH (SITEX – Textile Dienstleistungen)

    • Diskutantin
      Ulrike
      Stodt

      Grundsätze Mitarbeiterentwicklung (HDM), Deutsche Bahn AG

    12:15 - 12:30

    Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

    12:30 - 13:15

    Zukunftswerkstatt Z 2.1 und Best-Practice-Dialoge A.1 – A.4 (parallele Veranstaltungen)

    Zukunftswerkstatt Z 2.1
     
    45 Min. / Handlungsfeld 2: Integrationsmanagement / Saal 1
     
    Good Practice und neues Denken: Übertragbarkeit von Erfolgsmodellen aus der Entwicklungszusammenarbeit – Unterstützung beim Weg in die Selbständigkeit für eine erfolgreiche Integration in Deutschland
    • Mikrokredite für Kleingewerbe
    • Unterstützung beim Weg in die Selbstständigkeit
    • Moderation
      Quynh
      Tran

      freie Journalistin, u.a. Frankfurter Allgemeine Zeitung

    • Diskutant
      Uwe
      Becking

      Direktor – Leiter strategische Geschäftsentwicklung Soziale Sicherheit, IBM Deutschland GmbH

    • Diskutant
      Björn
      Gruber

      Seniorfachplaner Migration, Wirtschaft, Beschäftigung und Soziales, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

    • Diskutant
      Dr. Matthias
      Wittstock

      Referat Unternehmensgründung, Finanzierungs- und Förderberatung,  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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    Best Practice-Dialog A.1

    45 Min. / Saal 4 - 6

    Profiling – Matching – Arbeitsmarktanalyse. Die JobIMPULS Methode – innovative Integrationsplanung in der Praxis

    Das echte Rundum-Profiling berücksichtigt die großen Unterschiede zwischen den Menschen und erzeugt ein individuelles, mehrdimensionales Bild. Kombiniert mit automatischem Matching des Arbeitsmarkt wird so die Grundlage für (nachhaltige) Vermittlung geschaffen. Vorgestellt werden zwei unterschiedliche Konzepte vom Bildungskreis Handwerk (Dortmund) und der SBH (Südost).

    veranstaltet durch:

    • Referent
      Martin
      Rostowski

      Projektkoordinierung & Projektentwicklung, Bildungskreis Handwerk e.V.

    • Referent
      Alexander
      Roth

      Kundenberatung, Jobnet.AG

    • Referent
      Gerd
      Schierenbeck

      Projektleiter, Jobnet.AG

    • Referentin
      Marion
      Schubert

      Gebietsleiterin Thüringen, SBH Südost GmbH

    Best Practice-Dialog A.2

    45 Min. / Saal 2

    Die Zukunft ist weiblich – Wie Ingeus seine Erfahrungen aus Saudi-Arabien nutzt, um geflüchtete Frauen in Deutschland bei Ihren individuellen Wegen in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

    The future is feminine. How Ingeus uses experience from its Saudi Arabian operations to help female refugees in Germany find their way into the labour market.

    veranstaltet durch:

    • Referent
      Anton
      Eckersley

      Direktor für Internationale Beziehungen, Ingeus Ltd

    • Referent
      Marc
      Hanke

      Geschäftsführer, Ingeus GmbH

    Best Practice-Dialog A.3

    45 Min. / Saal 3

    Integrationsmotor Zeitarbeit

    Die Fehler früherer Zuwanderungswellen dürfen nicht wiederholt werden. Vielmehr muss es möglichst schnell gelingen, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen. Die Zeitarbeit ist dabei ein rund laufender Integrationsmotor. Warum? Das erfahren Sie vom iGZ-Experten.

    veranstaltet durch:

    • Referent
      Christian
      Baumann

      Bundesvorsitzender, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ)

    Best Practice-Dialog A.4

    45 Min. / Studio (max. 36 Teilnehmer)

    Flüchtlingshilfe 4.0

    IT hilft gGmbH entwickelt und betreibt IT-Lösungen, die v.a. für die Schwächeren der Gesellschaft eine  Hilfestellung sind. Ein Projekt ist die seit 2015 betriebene Welcome-App-Germany, eine Multiplattformlösung für Migranten, ausländische Gäste und Flüchtlinge. Diese liefert wichtige Information zum Leben in Deutschland in vielen Sprachen sowie regionale Ansprechpartner vor Ort. Zudem unterstützt sie beim Deutschlernen und bei der Integration in den Arbeitsmarkt.

    Auch weitere bestehende und künftige IT-Lösungen werden vorgestellt.

    veranstaltet durch:

    • Referentin
      Peggy
      Reuter-Heinrich

      Geschäftsführung, IT hilft gGmbH

    13:15 - 14:15

    Mittagspause

    14:15 - 15:30

    Zukunftsforum III & IV und Zukunftsdialog Z 3.1 (parallele Veranstaltungen)

    Zukunftsforum III
     
    75 Min. / Handlungsfelder 1 & 2: Ordnungspolitischer Rahmen und Integrationsmanagement / Theodor-Haubach-Saal
     
    Im Blickpunkt II: Fazit und Perspektiven nach einem Jahr Integrationsgesetz (Schwerpunkt Aufgabenbereich BMAS)
    • Rechtssicherheit während der Ausbildung / 3 plus 2 Regelung
    • Programm "Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen“ (FIM) / „1 € Jobs“ für Flüchtlinge
    • Verzicht auf Vorrangprüfung: Erleichterter Arbeitsmarkzugang für Flüchtlinge
    • Ermöglichung von Ausbildung/erweiterter Zugang zu Ausbildungsförderung
    • Herausforderung Kompetenzfeststellung: „Non-formelle Qualifikationen“ am formalisierten deutschen Arbeitsmarkt
    • Umsetzung in den Bundesländern
    • Moderation
      Jürgen
      Zurheide

      Westdeutscher Rundfunk

    • Impuls
      Björn
      Borgwardt

      Leiter der Geschäftsstelle der Projektgruppe Flüchtlinge, Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    • Diskutantin
      Christina
      Hirsch

      Leiterin Fachbereich IF 12, Koordinierungsstelle Flüchtlinge, Bundesagentur für Arbeit

    • Diskutant
      Stefan
      Sudmann

      Abteilungsleiter Arbeits- und Tarifrecht, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (IGZ) e.V.

    • Diskutant
      Dr. Christoph
      Wesselmann

      Vorstand, Jobnet.AG

    Zukunftsforum IV
     
    75 Min. / Handlungsfeld 2: Integrationsmanagement / Saal 4 - 6
     
    Betreiben und Finanzieren zwischen Leerstand und Überfüllung: Wie geht es mit der Unterbringung für die Kommunen weiter?
    • Wie ist die Lage in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften?
    • Unterbringung in den Kommunen: Wo sind wir auf dem Weg zur dezentralen Unterbringung bzw. Verteilung auf privaten Wohnraum?
    • Weitere Finanzierung (durch den Bund?)
    • Betreibermodelle Flüchtlingsunterkunft: Vor-und Nachteile
    • Vergabe rund um die Flüchtlingsunterbringung
    • Good Practices: Sozialraumorientierte Integration und innovative Quartiere
    • Flexibilität und Zwischennutzung
    • Best-Practices: Sozialbetreuung und Integrationsmanagement in Flüchtlingsunterkünften
    • Moderation
      Miriam
      Marnich

      Referatsleiterin, Recht und Verfassung, Zuwanderung und Integration, Dienstrecht, Sicherheit und Ordnung, Kriminalprävention, Interkommunale Zusammenarbeit, Deutscher Städte- und Gemeindebund

    • Diskutant
      Dr. Andreas
      Kapphan

      Referat SW II 1 Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Wohneigentum; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

    • Diskutant
      Waldemar
      Schneider

      Berater Arbeitsmarktprojekte, GSM Training & Integration GmbH

    • Diskutantin
      Dorothea
      Störr-Ritter

      Landrätin des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Mitglied des Nationalen Normenkontrollrates

    • Diskutant
      Dr. Rembert
      Vaerst

      Geschäftsleiter, Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung Berlin

    Zukunftsdialog Z 3.1
     
    75 Min. / Handlungsfelder 1 & 2: Ordnungspolitischer Rahmen und Integrationsmanagement / Saal 1
     
    Optimierung des Rückkehrmanagements: Gemeinsame Rechtsdurchsetzung im föderalen Staat
    • Gesetzesentwurf zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht
    • Ausreisezentren, Erweiterung der Abschiebehaft für „Gefährder“ und Maßnahmen zur Identitätsfeststellung - Verwaltungspraktische Verfahrensbeschleunigung oder Eingriff in die Persönlichkeitsrechte?
    • Zentrum zur Unterstützung der Rückkehr (ZUR) – Bilanz der ersten 6 Monate
    • Freiwillige Rückkehr in der Umsetzung: Zahlen, Erfahrungsberichte und Erfolgsmodelle
    • Moderation
      Dr. Jan
      Schneider

      Leiter des SVR-Forschungsbereichs, Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen

    • Impuls
      Ministerialdirigent Dr. Christian
      Klos

      Leiter des Stabes Rückkehr, Bundesministerium des Innern

    • Return
      Dieter
      Lauinger

      Minister für Migration, Justitz und Verbraucherschutz, Freistaat Thüringen

      (Bild: Kummrich Fotodesign)

    • Diskutant
      Prof. Dr. Dirk
      van den Boom

      IntegPlan, länderübergreifende, integrierte Rückkehrberatung, Micado Migration gGmbH

    • Diskutant
      Rainer
      Wendt

      Bundesvorsitzender, Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

    15:30 - 16:00

    Kaffee- und Kommunikationspause, Besuch der Fachausstellung

    16:00 - 17:00

    Zukunftswerkstatt Z 4.1

    Zukunftswerkstatt Z 4.1
     
    60 Min. / Handlungsfelder 1, 2 & 3: Ordnungspolitischer Rahmen, Integrationsmanagement  und Zivilgesellschaft / Saal 4-6
     
    Stichwort „ Öffentliche Sicherheit“ – Gefahren und Gefährder (auch im Internet) erkennen, extremistischen Fehlentwicklungen proaktiv vorbeugen
    • „Gefährder“ und „relevante Personen“: Definition, Zahlen, Prognoseverfahren
    • Software-Unterstützung
    • Gefährderansprache und Maßnahmen zur Prävention der Jugendkriminalität unter Flüchtlingen
    • Die Novellierung des BKA-Gesetzes und ihre Implementierung an der Schnittstelle Bund-Länder
    • Rechtsstatus: „Gefährder“?
    • Der Fall Anis Amri: Was haben wir gelernt?
    • Dauerüberwachung von „Gefährdern“? Rechtliche und kapazitäre Herausforderung für unsere Behörden
    • Datenauslese aus Handys - Taugt unser Datenschutz an dieser Stelle?
    • Frühwarnsystem an der Schnittstelle von Erstaufnahme/Unterbringung/Integration und Sicherheitsbehörden
     
    • Moderation
      Dr. Sebastian
      Leder

      Senior Manager, Deloitte Analytics Institute, Deloitte Consulting GmbH

    • Diskutantin
      Dr. phil. Dipl. Psych Silja
      Knolle-Veentjer

      Psychologische Psychotherapeutin, Stellvertretende Ambulanzleitung, ZIP - Ambulanzzentrum Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

    • Diskutantin