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Kurzcharakteristik

Der Zukunftskongress Migration & Integration dient ganz besonders den Praktikern, wirft doch die Flüchtlingssituation für Kommunen, Länder und Bund weiterhin viele dringliche und praktische Fragen auf. Als eine neutrale und übergreifende Plattform bietet er einen lösungsorientierten Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, Änderungs- und Handlungswünsche an die Politik zu formulieren.

Dabei stellt er die praktischen Fragen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen.
Vorrangiges Ziel ist es, diejenigen Antworten auf die „Flüchtlingsfrage“ zu geben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland fördern und sichern. Die Themen des Kongresses clustern sich dabei an drei Handlungsfeldern.
 

Konzeptioneller Ansatz

Mit jeweils mehr als 500 Entscheidungsträgern fanden im März 2016 bzw. im September 2016 der 1. bzw. 2 Zukunftskongress Migration & Integration in Berlin statt. Bei beiden Kongressen standen die wesentlichen Fragen der aktuellen Situation der Geflüchteten und der Austausch zwischen Praktikern aus Kommunen, Bund und Ländern im Vordergrund.

Diskutiert wurden tagesaktuelle Themen wie die Registrierung, Erstaufnahme und Unterbringung und erfolgreiche Strategien im Integrations- und Flüchtlingsmanagement. Die dringendsten Anforderungen der Handelnden vor Ort an die deutsche Gesetzgebung kamen im Gespräch mit Politikern aus Bund und Ländern zur Sprache. Mittlerweile sind die ersten Hürden auf den unterschiedlichsten Ebenen genommen; beispielsweise hat die Bundesregierung nun mit dem Integrationsgesetz nach dem Prinzip „Fördern und Fordern“ Eckpfeiler für eine schnelle Eingliederung gesetzt und der Flüchtlingsstrom nach Deutschland konnte faktisch gestoppt werden.

Der 3. Zukunftskongress Migration & Integration wird sich vor diesem Hintergrund nunmehr noch intensiver den Fragen einer erfolgreichen Integration der Bleibeberechtigten widmen. Fortschritte und Entwicklungen sollen messbar gemacht, notwendige Veränderungen sowie Optimierungsnotwendigkeiten konstruktiv-kritisch aufgezeigt werden. Gleichzeitig rückt der Kongress aber auch Grundsatzfragen wie die Rückführung von Nichtbleibeberechtigten oder Fragen zu Einreisekontrollen sowie der inneren Sicherheit in den Fokus der Betrachtungen. Der Termin so kurz vor der Bundestagswahl soll zugleich ein Anlass sein, eine Bilanz des Erreichten zu ziehen und die zukünftige Gestaltung der Integrations- und Migrationspolitik in das strategische Visier des Kongresses zu nehmen.